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Bundesliga - Mainzer Boyband tourt weiter

30. Dezember 2010
41. TOOOR für Mainz! Fuchs flankt aus dem Halbfeld, der Ball segelt durch den Sechzehner. Szalai ist ungest?rt und nimmt den Ball locker aus fünf Metern mit der Innenseite! Ganz schlecht verteidigt.

Der zweifache Torschütze war drauf und dran, mit seinem tollen Distanzschuss das Spiel komplett zu drehen, war bei der am Ende nicht erfolgreichen Aufholjagd der Paulianer der aktivste. Am Ende war aller Einsatz nichts wert. Bitter für Lehmann, der an Szenen aus dieser Partie im Weihnachtsurlaub wohl noch so manches Mal denken wird.

Thomas Tuchel (Trainer Mainz): “Das war unser Ziel: endlich wieder erkennbar zurück zu sein und unseren Stil, viel in die Tiefe zu spielen, durchzuziehen. Das ist uns gelungen. Wir hatten auch das Qu?ntchen Glück. Aber wenn wir alles investieren und wir uns den Ansprüchen stellen, dann kommt das Glück eben auch zurück.”

Holger Stanislawski (Trainer St. Pauli): “Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht, wenig Zweik?mpfe gewonnen, viele Fehler gemacht. Wir konnten nicht mal lange B?lle verteidigen, null Kopfballduelle gewonnen. Dann wird es schwer. Wir haben es sp?ter noch mit der Brechstange versucht. Aber um zurückzukommen, waren wir viel zu fahrig. Wir hatten zu viele Ausf?lle und konnten das nicht kompensieren.”

Verlierer des Spiels: Matthias Lehmann

Andre Schürrle (Mainz): “Wir waren sehr motiviert nach zwei Niederlagen, wollten allen zeigen, dass wir es noch k?nnen. In der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel von uns. Jetzt k?nnen wir friedlich in die Feiertage fahren.”

Lehren des Spiels:

Auf diesem Rang überwintern die Mainzer, wenn Leverkusen am Sonntag nicht gegen Freiburg gewinnt. Die Hinserie der Rheinhessen war wahrlich beeindruckend. Damit ist die Tuchel-Elf - trotz des schon betr?chtlichen Rückstands einer der hartn?ckigsten Verfolger des BVB. Und wer wei?, ob Dortmund nicht vielleicht doch noch strauchelt.

Durch zwei schnelle Schürrle-Tore in der ersten Halbzeit legte der FSV Mainz 05 die Grundlage für den zwischenzeitlich doch noch kurzzeitig gef?hrdeten Ausw?rtssieg zum Abschluss einer tollen Vorrunde. Pauli begann erst in der zweiten H?lfte, wirklich dagegen zu halten. Am Ende reichte es nicht, weil Mainz perfekt konterte. St. Pauli bleibt mit 17 Punkten haarscharf vor den Abstiegsr?ngen stehen. Mainz ist mit 33 Z?hlern zehn Punkte hinter Dortmund Zweiter - zumindest bis Sonntag. W?hrend für den Kiezklub also ein harter Winter anbricht, haben sich die Mainzer mit dieser Hinrunde selbst frühzeitig beschert.

Stimmen zum Spiel:

H?hepunkte des Spiels:

83. TOOOR für Mainz! Die G?ste kontern sich zur Entscheidung! Ein ungenauer Abschlag von Hain wird per Kopf nach vorne weitergeleitet, Allagui geht bis zur Grundlinie, schaut und sieht Caligiuri, der per Flachschuss vollendet.

Kracher des Spiels: Andre Schürrle

Beim Ausw?rtsspiel in St. Pauli hat Mainz 05 einen wichtigen “Dreier” eingefahren und den Rückstand auf Borussia Dortmund verkürzt. Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich am 17. Spieltag mit 4:2 (3:1) durch und liegt damit zehn Punkte hinter dem Tabellenführer, der in Frankfurt unterlag.33. TOOOR für St. Pauli! Lehmann l?uft an und zieht knallhart ab - hoch in die Mitte geht der Ball. Keine Chance für Müller bei diesem Elfer.

Zahl des Spiels: 2

28. TOOOR für Mainz! Paulis Spieler protestieren, aber der zweite Treffer von Schürrle z?hlt. Fuchs hat in die Mitte gepasst und Schürrle nach einem Querschl?ger eingeschoben. Hain war aus seinem Tor heraus, aber Schürrle schien auf gleicher H?he mit dem zweiten Verteidiger gewesen zu sein.

Machte mit seinen zwei Toren in der ersten H?lfte praktisch schon alles klar. Zusammen mit Holtby und Szalai immer gef?hrlich in der gegnerischen H?lfte. Stand speziell beim zweiten Treffer genau da, wo man als Stürmer stehen muss. Die “Boyband” tourt weiter.

63. TOOOR für St. Pauli! Takyi legt den Ball zurück und Lehmann zieht aus dem Hinterhalt ab. Noveski f?lscht die Kugel unhaltbar für Müller zum 2:3 ab!

11. TOOOR für Mainz! Szalai setzt sich auf der rechten Seite durch, dringt in den Sechzehner ein. In der Mitte ist Schürrle am Fünfer frei, der Ball kommt herein - und Schürrle muss nur noch einschieben! Die Führung für die G?ste.

Bundesliga - Magath- Neuer mit einzigartiger Chance

30. Dezember 2010
Schalke-Trainer Felix Magath hat im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” im Wechseltheater um Nationaltorhüter Manuel Neuer noch einmal deutlich Stellung bezogen. Ein Verbleib sei für den Keeper das Richtige. Au?erdem verteidigte er den radikalen Umbruch bei den “Knappen” vor der Saison.Im “Fall Neuer” blieb der m?chtige Mann auf Schalke bei seinem ursprünglichen Veto gegen einen Wechsel des 24-J?hrigen. Der ehemalige Bayern-Trainer erl?uterte auch warum die Schalker Integrationsfigur in Gelsenkirchen bleiben sollte: “Manuel ist glaube ich, bewusst, dass eine Entscheidung für Schalke etwas Besonderes sein k?nnte in diesem Fu?ballgesch?ft. Diese M?glichkeit, einen solchen Status und Stellenwert im eigenen Verein zu erhalten, haben nur wenige.”

Darüber hinaus glaubt der Fu?balllehrer, dass der Schlussmann sich “auf Schalke” sportlich besser entwickeln würde als beim FC Bayern. Torwart-Titan Oliver Kahn hatte in den vergangenen Wochen wiederholt das Gegenteil behauptet. “Manuel kann sich bei uns besser und nachhaltiger entwickeln, weil er lernen kann, mehr Verantwortung zu übernehmen,” entgegnete Magath und erg?nzte “damit meine ich nicht Verantwortung für seine Leistung und die Mannschaft, sondern für den ganzen Verein. In München kann er das nicht. In München w?re er nur ein Angestellter.”

“Aus meiner Sicht erledigt”

Magath m?chte mit Neuer im Tor langfristig ein Spitzenteam formen und den Meistertitel nach 52 Jahren wieder nach Schalke holen. Deshalb riskierte er vor der Saison auch einen radikalen Umbruch, den er immer wieder mit der perspektivischen Entwicklung der Mannschaft begründete. In der “SZ” sagte der 57-J?hrige: “Wenn man mich fragt, ob ich so einen Umbruch in der Mannschaft wieder machen würde, dann sage ich: Ja, auf jeden Fall. Anders w?re es vielleicht einfacher, aber ich suche eher den unbequemen Weg.” Der k?nnte ihm trotz aller Dementis auch noch im Kampf um Manuel Neuer bevorstehen.

Den medialen Rummel, der in der Personalie in den letzten Wochen entstanden ist, kann der ehemalige HSV-Spieler ganz und gar nicht nachvollziehen: “Bayern-Manager Christian Nerlinger hatte sich vor einem Jahr mal gemeldet. Ich habe ihm dann gesagt, dass wir Manuel nicht abgeben werden. Damit war das Thema aus meiner Sicht erledigt. Seitdem hat sich kein Bayern-Vertreter mehr an mich gewandt.”

Bundesliga - Lucky Lakic trifft zum FCK-Sieg

30. Dezember 2010
Verlierer des Spiels: Sandro Wagner

81. Die Riesenchance für Bremen!!! Wieder einmal Wagner, wieder einmal mit dem Kopf - aber das war seine beste Gelegenheit bislang! Sippel rei?t die F?uste hoch und kann den Ball gerade noch so abwehren! Das muss das 2:2 aus fünf Metern sein!

Marco Kurz (Trainer 1. FC Kaiserslautern): “Das war ganz viel Leidenschaft von uns heute. Wir haben gezeigt, dass wir nach dem Platzverweis noch gewinnen wollten. Wir haben nach vorne viel gearbeitet.”

H?hepunkte des Spiels:

Er kam nach Gelbsperre zurück, traf und Lautern siegte. Nach wenigen Sekunden erzielte er das schnellste Tor der bisherigen Saison, nach der Pause traf er zum Siegtreffer mit der Pike. Saisontreffer 10 und 11 es dürfte schwer werden, den Kroaten im Sommer zum Bleiben zu überreden…

Srdjan Lakic (1. FC Kaiserslautern): “Ich bin zufrieden. Wenn die Mannschaft erfolgreich ist, sind meine Tore noch mehr wert. Ich will immer mein Bestes geben, heute ist mir das gelungen.”

Werder Bremen hat einen vers?hnlichen Hinrunden-Abschluss durch einen Doppelpack von Srdjan Lakic verpasst und rutscht bedrohlich nah an die Abstiegsr?nge. Das erneut entt?uschende Team von Trainer Thomas Schaaf verlor v?llig verdient mit 1:2 (1:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern.34. TOOOR für Werder! Hunt zieht platziert nach rechts ab - Sippel hat die richtige Ecke, aber ihm fehlen die entscheidenden Zentimeter. 1:1 - alles wieder offen.

1. TOOOR für den FCK! Flanke Tiffert von der rechten Seite, genau auf den Kopf von Rückkehrer Lakic, der aus sechs Metern ungest?rt eink?pfen kann. Mertesacker sieht dabei nicht gut aus. Was für ein Auftakt für die G?ste!

Er kam schon nach 25 Minuten als zus?tzliche Offensivkraft. Hatte alleine genügend Gelegenheiten, das Spiel für Bremen zu entscheiden. Sein unglücklicher Nachmittag mündete in einen schlimmen Abgang per Gelb-Roter Karte. Heute war er das negative Pendant zu “Lucky” Lakic.

Doch es ist Fakt. Bremen kommt einfach nicht in Fahrt und verliert das letzte Heimspiel 2010 unterm Strich verdient mit 1:2 gegen den Aufsteiger aus der Pfalz. Die Lauterer dagegen sind voll im Soll. Der entscheidende Unterschied am heutigen Tag: Die Chancenverwertung.

Stimmen zum Spiel:

70. Ein dickes Ding für Werder!! Marin lupft wunderbar auf Wagner, der am Fünfer frei steht. Sippel kommt aus dem Tor gehechtet, ist aber nicht rechtzeitig da - aber Wagners Kopfball f?llt aufs Netz statt hinein!

33. Elfmeter für Werder! Marin umdribbelt Abel am rechten ?u?eren Strafraumeck, der Lauterer sperrt den Bremer mit angezogenen Armen. Kann man geben.

Kaiserslautern steht zur Winterpause vor Bremen. Wer das vor der Saison behauptet h?tte, w?re wohl allenfalls milde bel?chelt worden.

84. Gelb-Rot für Wagner! Der zweite Platzverweis des Spiels, nachdem der Bremer Tiffert von hinten an der Hacke getroffen hatte! Es geht 10 gegen 10 weiter…

Lehren des Spiels:

52. TOOOR für den FCK! Lakic, die Zweite! Ilicevic spielt seinen Landsmann in der Mitte frei, nachdem Fritz ausgerutscht war. Und Lakic erzielt in Bedr?ngnis mit der Fu?spitze den Führungstreffer!

Klaus Allofs (Manager Werder Bremen): “Wir haben schlecht gespielt, ganz einfach. Viel vorgenommen und nach einer Min Rückstand wir k?nnen dem Gegner nicht so die Tore schenken. So geht das nicht. Der Mittelstürmer kann nicht nach einer Minute blank stehen. Wir haben M?glichkeiten, machen aber unsere Tore nicht. Uns fehlen natürlich Spieler, aber das ist trotzdem zu wenig für unsere Ansprüche. Wir haben 19 Punkte, über Qualifikationen und Tr?ume müssen wir nicht reden. Es ist ein Kampf, wir müssen da unten rauskommen.”

72. Gelb-Rot gegen Bugera!! Der vorbelastete Lauterer kommt gegen Marin zu sp?t, zieht durch - und Weiner z?gert nicht lange. Zwei Mal Gelb ist Rot.

Kracher des Spiels: Srdjan Lakic

So viele Punkte liegt Kaiserslautern nach der H?lfte der Saison über dem vor der Saison ausgegebenen Plansoll von 20 Punkten. Denn 40 Punkte sollen es am Ende der Saison sein, damit es sicher zum Klassenerhalt langt. Mit 21 Z?hlern k?nnen sich die Pf?lzer auf geruhsame Feiertage freuen. Für Bremen kann es indes 2011 nur besser werden…

W?hrend der FCK den Blitzstart hinlegte und durch Lakic auch in H?lfte zwei nachlegte, versagten vor allem Sandro Wagner vor dem Tor die Nerven. Kaiserslautern ist vor den abschlie?enden drei Spielen des Spieltags 12. der Tabelle und überwintert mit 21 Punkten, Bremen ist 14. und hat 19 Z?hler.

Zahl des Spiels: 1

Hallo Welt!

8. August 2006

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